Vielseitigkeitsausbildung

Die Vielseitigkeitsausbildung ist untergliedert nach

Fährtenarbeit - Unterordnung - Schutzdienst  nach Schwierigkeitsstufen 1,2,3.


Abt. A= Fährtenarbeit:

Auf einem fährtengeeigneten Gelände (z.Bsp. Acker oder Wiese) muss der Hund verschiedene Gegenstände aufspüren. Vom Hund wird in diesem Bereich sehr viel verlangt, denn Boden-und Witterungsverhältnisse spielen eine wichtige Rolle. Für ihn heißt das volle Konzentration - für den Hundeführer Ruhe und Geduld. Hektik zahlt sich für das Team nicht aus.

Abt. B= Unterordnung:

Die Begleithundeausbildung ist abgeschlossen, der Hund hat die eigentliche Grundlage des Gehorsams erhalten.

Die Arbeit zwischen Hundeführer und Hund geht weiter (man ist ja inzwischen ein Team!) und es wird mit der Steigerung von Schwierigkeitsstufe 1-3 doch einiges von BEIDEN abverlangt.

So kommen weitere Unterordnungselemente dazu wie

 - apportieren auf ebener Erde,

 - im Freisprung über die 1m Hürde und Klettersprung über die Schrägwand,

 - voraussenden mit Hörzeichen "Platz",

 - bleiben im Schritt/Lauf

Abt. C= Schutzdienst:

Der absolute Grundgehorsam ist dem Hund vermittelt worden, die Hörzeichen werden durch den Hund befolgt, jetzt beginnt die Ausbildung im Schutzdienst. Auch diese Ausbildung fordert hohe Anforderungen an Hund und Hundeführer. Aggressive Hunde werden nicht zum Schutzdienst zugelassen.

Bereiche der Ausbildung sind hier

 - das Stellen und Verbellen „Revieren“,

 - die Verhinderung eines Fluchtversuches des Helfers,

 - der Angriff auf den Hundeführer und Hund (Überfall aus dem Versteck),

 - der Transport

 
 
 
Weitere Informationen sind der aktuellen Prüfungsordnung zu entnehmen (Leitfaden der FCI des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) für internationale Gebrauchshundeprüfungen und internationale Fährtenhundprüfungen, gültig ab 01.01.2012, Neufassung).
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